Die pittoreske Kleinstadt Benissa ist mit ihren knapp 14.000 Einwohnern der Perfekte Ort, um dem Trubel der Stadt und den stark touristisch erschlossenen Stränden zu entkommen. Benissa ist an einem Kap der Costa Blanca gelegen, im Osten wunderschöne Strände, im Westen Berge zum Wandern. Die wilde Landschaft ist einzigartig und lockt jedes Jahr eine kleine Anzahl von Wanderern an und wenn man den Wanderrouten folgt kann man auch die regionalen Bauwerke besichtigen.

Die 4 Km lange Küstenline bietet viele kleine Buchten, die völlig unberührte Natur bieten, welche in den größeren Orten des Landes rar gesät ist. Die Buchten von Benissa eignen sich auch hervorragend zum Tauchen, denn die örtliche Unterwasserwelt ist größtenteils unberührt und bietet eine vielfältige Fauna. An den Stränden kann man wunderbar Segeln oder Surfen. Benissa ist also ein attraktives Ziel, sowohl für Sporttouristen, als auch zum Auspannen.

Die Umgebung bietet weiterhin wunderschöne Weingüter, die man selbstverständlich auch besichtigen kann, Palmenhaine und Berge. Am besten gelangt man in die Stadt von den nächsten Flughäfen in Valencia oder Alicante, wo sich auch der nächste Bahnhof befindet. Die Stadt ist jedoch groß genug, dass alles vorhanden ist, wie z.B. Einkaufszentren, Ärzte und Apotheken, Touristenbüros und Autovermietungen.

Ein Besuch der lokalen Märkte lohnt sich definitiv. Hier bieten einheimische Fischer ihre frischen Waren an, aber auch frisches Obst und andere kulinarische Köstlichkeiten lassen sich hier erstehen.

Die Geschichte Benissas

Wie die ganze Costa Blanca kann Benissa auf ein langes iberisches, dann römisches Erbe zurückblicken. Schließlich gehörte Benissa im frühen Mittelalter zum Kalifat Cordoba, erst im 13. Jahrhundert wurde die Stadt von den christlichen Königen Spaniens zurückerobert, sodass Benissa ein Schmelztiegel der Kulturen ist, dessen Vielfalt bis heute anhält. Schließlich leitet sich auch der Name der Stadt aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem arabischen ab, wie es viele Stadteile der Stadt tun.

Im 16. Jahrhundert durchlief Benissa eine Zeit des Wandels, denn die übriggebliebenen Muslime wurden vertreiben und die Stadt wurde, wie alle Küsten Spaniens, von Piraten aus Nordafrika terrorisiert. Große Teile der Stadt und die meisten Sehenswürdigkeiten stammen ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert.

Kulinarische Entdeckungsreise durch Benissa

Die Küche Benissas deckt sich größtenteils mit der typischen Küche Valencias, hat jedoch auch einige eigene Spezialitäten zu bieten, die es zu entdecken lohnt. Darunter fallen v.a. die speziellen Würste Benissas, die auch überregional bekannt sind.

Zur Vorspeise werden typischerweise Sardellen oder Würste verwendet, die mit den allgegenwärtigen Tomaten zubereitet werden. Meist werden sie gefüllt oder als Pastete serviert. Die Hauptgerichte sind z.B. Eintöpfe, Fisch oder Fleisch mit Reis und Tomaten oder frische Cocas aus Mais mit Fisch. Benissa bietet auch dem süßen Gaumen etwas, so werden meist typisches Ölgebäck, kleine Küchlein oder Eis aus heimischen Früchten serviert.